Was passt besser zu einem dunklen Winterabend im Alten Land als dieses traditionelle Getränk aus der indischen Medizin? Hendrik ist ihm mit Sicherheit während seiner Zeit im Himalaja begegnet und da es schnell und einfach zubereitet ist, ist es seine Alternative zu Kaffee oder Tee, wenn’s mal „die Seele wärmen“ soll.

Zutaten
- 250 ml Kuhmilch (1.5% Fett) oder eine pflanzliche Alternative
- 3 g Kurkumapulver (Bioqualität)
- 1 g Ceylon-Zimtpulver (Bioqualität)
- 1 g Ingwerpulver (Bioqualität)
- 5 – 10 Körner schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
- 5 g Kokosöl
- ggf. Honig für die Süße
Wie es gemacht wird
Ich wiege Kurkuma, Zimt, Ingwer und Pfeffer trocken ab und vermische die Zutaten, zum Beispiel in einer kleinen Schüssel.
Die Milch erhitze ich, sie soll heiß sein, aber nicht kochen. Dann gebe ich das Kokosöl hinein und warte, bis es sich verflüssigt hat.
Mein kleiner Trick: statt die Gewürze nun direkt in den Topf zu geben (was natürlich auch geht – bitte gut verrühren!), schütte ich die heiße Milch nun in den Milchaufschäumer, starte diesen und gebe dann die Zutaten hinein.
Die aufgeschäumte Golden Latte wandert dann in eine schöne Tasse, jetzt den Honig hinzu (kein Muss, aber manche mögen’s süß…) und mit einem guten Buch genießen, solange es heiß ist.
Anmerkung: man kann den Honig auch durch weniger Kalorienreiche Süßungsmittel ersetzen – Agavendicksaft, Stevia… was euch so schmeckt.
Was das Getränk ausmacht
Die Golden Latte ist nicht nur einfach ein leckeres Getränk – sie hat es wirklich in sich.
Hendrik hat sie für ihre gesundheitsfördernden Aspekte schätzen gelernt: Das Curcumin wirkt entzündungshemmend, antioxidativ und leicht antibakteriell. Es unterstützt das Immunsystem und kann die Stimmung verbessern.
Allerdings ist Curcumin schlecht wasserlöslich – deswegen brauchen wir die Milch und vor allem das Kokosöl. Und der Pfeffer erhöht die Bioverfügbarkeit des Curcumins um bis zu 20-fach! Also nicht weglassen!
Der Zimt stabilisiert den Blutzuckerspiegel, wirkt ebenfalls entzündungshemmend und fördert die Verdauung. Hier würde ich unbedingt zu Ceylon-Zimt raten, denn der üblicherweise im Supermarkt erhältliche Cassia-Zimt enthält viel Cumarin, das die Leber belastet und bei täglichem Konsum problematisch sein kann. Ceylon-Zimt hingegen hat so gut wie kein Cumarin und gilt deshalb als gesundheitlich unbedenklich und für den täglichen Gebrauch geeignet.
Ingwer schließlich wirkt antiviral, fördert die Durchblutung, wärmt und hilft gegen Schmerzen sowie bei Erkältungssymptomen. Zusammen mit der warmen bis heißen Milch wirkt das Getränk also insgesamt wie ein kleiner Bio-Booster, der entspannt, beruhigt und sogar schlaffördernd sein kann.
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